Eine Stellungnahme des AWO Kinderhuus am Reesenbüttel zur räumlichen Situation des Hortes.
Ahrensburg hat viel zu bieten, insbesondere Familien. So kommt es, dass viele Familien aus der nahe gelegenen Großstadt Hamburg nach Ahrensburg umziehen und dann eine Betreuung für ihre Kinder brauchen. Wenn die Kinder noch sehr klein sind, benötigen die Eltern erst einen Krippenplatz, dann einen Kindergartenplatz und später einen Schulplatz und für den Nachmittag eine Hortbetreuung, da oft beide Eltern erwerbstätig sind und nicht selten nach Hamburg pendeln. In den vergangenen Jahren sind viele Familien zugezogen, so dass im kommenden Schuljahr sehr viel mehr Kinder, als in den Jahren zuvor, die Reesenbüttler Grundschule besuchen werden und auch am Nachmittag dort betreut werden müssen. Dieser Andrang stellt die Schule, das AWO Kinderhuus und die Stadt vor eine große Herausforderung. Immerhin geht es für den Hort um ca.75 Kinder, die er zusätzlich aufnehmen muss. Für diese 5 Hortgruppen ist vor Ort bislang kein Raumangebot vorhanden. Kreative und vor allem gute Lösungen für die Kinder und die Eltern sind gefragt.
Sich dieser Herausforderung stellend wurden seit Ende letzen Jahres geeignete Räume im fußläufigen Umfeld der Grundschule gesucht und gefunden. Die als geeignet erachteten Räume fanden sich in dem ehemaligen kirchlichen Gemeindehaus der Rudolf Kinau Straße und alternativ in einem noch aufzustellenden Containerdorf auf dem Schulgelände. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten war, einen zukünftigen Standort spätestens bis zum 30.4. festzulegen. Diese Deadline war für uns vom AWO Kinderhuus sehr wichtig, da unterschiedliche Räume verschiedene Ansprüche an die Mitarbeiter stellen, eine auf die Räume abgestimmte Gruppeneinteilung und zu guter Letzt die Räume noch kindgerecht eingerichtet und gestaltet werden müssen.
Dass die Verhandlungen, um die Kirchenräume, mehr als 14 Tage nach dieser Deadline unerwartet für gescheitert erklärt werden mussten, macht uns sprachlos. Dennoch stellen wir uns der Herausforderung, gute Lösungen, vor allem für die Kinder und die Eltern, zu entwickeln.
Wir hoffen sehr, dass die Zeit, die uns bis zum Schulbeginn im August noch bleibt, ausreichen wird, die Container aufzustellen und so einzurichten, dass die Kinder sich für 4 Jahre darin wohl und zu Hause fühlen können. Aber auch wenn das Containerdorf bis zur Aufnahme der Kinder nicht fertig sein sollte, werden wir in der Übergangszeit gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen attraktiven Lebens- und Lernort für die Kinder gestalten.
Manuela Maack
AWO Kinderhuus Am Reesenbüttel
