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Unser Bildungsverständnis

Pädagogische Leitlinien

In unserer Grundhaltung gehen wir davon aus,

Kinder sind

  • individuell, unterschiedlich in ihrem Charakter und Entwicklungstempo,
  • phantasievoll, neugierig, interessiert und
  • auf der Suche nach sozialen Beziehungen.

Kinder wollen

  • sich ein Bild von der Welt schaffen, erweitern und differenzieren,
  • Zusammenhänge verstehen und
  • aus sich selbst heraus lernen.

Kinder haben

  • von Geburt an viele Fähigkeiten,
  • einen Drang nach Autonomie,
  • ihre eigene Ausdrucksform und
  • einen natürlichen Bewegungsdrang.

Kinder brauchen

  • verlässliche, stabile Beziehungen (Bindung),
  • Schutz und Sicherheit,
  • Entwicklungsbegleitung und
  • Orientierung und Grenzen.

Kinder lernen durch

  • Selbstbildung (Eigenaktivität, Nachahmung, Beobachtung),
  • Sinneswahrnehmung und
  • Vorbilder.     

Geschlechtersensible Erziehung

Geschlechtersensibilität ist ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Grundhaltung. Abhängig von der individuellen Sozialisation verfügen Kinder über unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen zu Geschlechterrollen.

Ziel der geschlechtersensiblen Pädagogik ist es, Kinder unabhängig von ihrem Geschlecht dabei zu unterstützen, verschiedene Potentiale ihrer Persönlichkeit zu entfalten. Ob Junge, Mädchen oder Divers, jedes Kind soll seine Fähigkeiten und Interessen entwickeln können. In der Arbeit mit den Kindern beachten wir aber auch, dass Kinder durchaus auch unterschiedliche Bedürfnissee und Interessen haben.

Partizipation

Partizipation bedeutet Mitbestimmung der Kinder an denen für sie wichtigen Entscheidungen im Alltag.

Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Ideen in den Gruppenalltag einzubringen. Das Gefühl haben, gehört zu werden. Sie sollen auch erleben, welche Möglichkeiten der Entscheidungsfindung es für sie gibt. Dazu zählen zum Beispiel Mehrheitsentscheidungen, aber auch Losentscheidungen. Manchmal erleben sie auch, dass nur ein Kind, weil es z.B. Geburtstag hat, bestimmen darf. Ebenso werden kleine Entscheidungen im Tagesablauf getroffen: welches Spiel wird im Morgenkreis ausgewählt, welches Ausflugsziel angesteuert? Aber auch das gemeinsame Erarbeiten und Festlegen von Regeln für das Zusammenleben in der Gruppe sind beispielhaft, um den Kindern ein erstes Demokratieerleben zu vermitteln.

Kinderschutz

Schutzrechte sind Kinderrechte. Das körperliche, geistige und seelische Wohl der Kinder zu schützen, ist uns in unserer pädagogischen Arbeit ein Anliegen – immer mit dem Ziel, mit allen Beteiligten präventiv, unterstützend und schützend zu handeln. Das „Schutzkonzept der AWO Soziale Dienstleistungen gGmbH“ dient dafür als Leitfaden. Beim Umgang mit Gefährdungssituationen schafft es Transparenz und Klarheit, stellt Inhalte und Abläufe bei Kindeswohlgefährdung dar und stellt Hilfen in belastenden Situationen zur Verfügung.

Inklusion

In unserer KiTa bachten wir die individuellen Unterschiede der Kinder und nehmen Besonderheiten in ihren Lebenlagen wahr. Wir sorgen dafür, dass den Kindern daraus keine Benachteiligungen und Diskriminierungen entstehen. Jedes Kind zählt, kein Kind wird zurückgelassen. Unser pädagogischer Fokus richtet sich nicht nur auf Kinder mit Behinderung. Wir nehmen alle Formen der menschlichen Vielfalt in den Blick: Geschlecht, soziale Herkunft, Alter oder kultureller Hintergrund.

Nachhaltigkeit

In der täglichen Arbeit mit den Kindern ist es uns wichtig, dass diese ein Verständnis davon erlangen, dass wir nur von und durch die Natur leben. Dass wir so mit den natürlichen Ressourcen umgehen müssen, dass möglichst wenig verbraucht wird und die nächste Generation ihre Bedürfnisse ebenfalls befriedigen kann.

Kinder erleben bei uns täglich die Natur mit all ihren Sinnen. Sie hören den Specht klopfen, riechen die frische Minze, formen den Lehmklumpen zu einer Kugel mit ihren Händen oder spüren den Regen auf der Haut. Dadurch sind die Naturerfahrungen stark mit ihrer Gefühlswelt verbunden, was zu einer nachhaltigen Bindung zur Natur führt. Dies ist die Voraussetzung, um die Natur zu lieben und auch zu schützen.