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Bildungsauftrag

Der psychomotorische Grundgedanke kennzeichnet unseren Gruppenalltag. Das Kind handelt freiwillig, selbsttätig und mitbestimmend. Wir arbeiten ganzheitlich und situationsorientiert. Das setzt eine genaue Beobachtungsgabe und Flexibilität voraus.

Wir entsprechen unserem Bildungsauftrag und der Umsetzung der Bildungsleitlinien, indem wir den Kindern z.B. durch die LERNWERKSTATT einen Rahmen zum selbst bestimmten Lernen ermöglichen. Impulse, die von den Kindern ausgehen, werden von uns aufgegriffen und umgesetzt. Wir nehmen die Bedürfnisse der Kinder ernst. Berücksichtigt werden hierbei das Lebensumfeld und die aktuelle Lebenssituation des einzelnen Kindes. (Z.B. Besonderheiten in der Familie wie Geburt, Tod, Hochzeit u.v.m.)

Die Individualität und der aktuelle Entwicklungsstand sind ausschlaggebend, um das Kind seinen Bedürfnissen entsprechend zu fördern und zu befähigen. So ergibt es sich, dass aus einzelnen Situationen heraus Projekte entstehen.

Neben unserem Schwerpunkt Bewegung spielt auch die Natur bei uns eine große Rolle:

Bewegung: In der kindlichen Entwicklung ist Bewegung das ureigenste Ausdrucks – und Erfahrungsmittel. Dies wird von uns bei allen Aktivitäten berücksichtigt und fließt in die tägliche Arbeit mit ein.

Wir nutzen das Potential der Kinder und ermöglichen ihnen durch Großgeräteaufbauten und Spielstationen in der Sporthalle vielfältige motorische – und Sinneserfahrungen.

Weiterhin fördern wir ihre motorischen Fähigkeiten und nutzen neben Alltagsgegenständen, wie Tische und Stühle zum Bauen, auch psychomotorische Materialien, wie Leitern, Hängematte ,Wackelbrett u.a.m. Kleinmaterial und Spiele unterstützen die Wahrnehmungs- und Bewegungserfahrung der Kinder.

Natur: in dem heutigen immer mehr technisch orientiertem Lebensumfeld der Kinder bekommt die Natur einen immer geringeren Stellenwert im Alltag. Wir nutzen unsere natürliche Umgebung (Wald/ See). Die Natur bietet eine Fülle von Spielmaterialien, die Kinder seit jeher zum kreativen Spiel auffordern. An wöchentlichen Naturtagen und zwei Waldwochen im Jahr können unsere Kinder ihren Forscher – und Bewegungsdrang ausleben.