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Corona-Virus

Einschränkungen durch die Verbreitung des Corona-Virus

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 14. März 2020 ein Maßnahmenpaket gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Mit Erlass vom 20. März 2020 hat die Landesregierung Schleswig-Holstein weitere Maßnahmen beschlossen. Dieser Erlass gilt vorerst bis zum 19. April 2020.

Unter schleswig-holstein.de/coronavirus stellt das Sozialministerium Schleswig-Holstein ein ständig anwachsendes FAQ bereit.

Für die Angebote, Einrichtungen und Dienste der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Stormarn bedeutet das derzeit folgendes:

Betretungsverbote für Reiserückkehrer

NEU: Die Kreise sind aufgefordert, die bereits getroffenen Verfügungen zum Schutz gegen die Verbreitung des Corona-Virus für Reiserückkehrer/innen aus Risikogebieten zu erweitern:

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage, beginnend ab dem Zeitpunkt des Eintritts in den Kreis Stormarn durch Überfahren bzw. Überschreiten der Kreisgrenze entweder in der Republik Österreich oder der Schweizerischen Eidgenossenschaft (Schweiz) oder, sofern nicht bereits dadurch abgedeckt, in einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet entsprechend der jeweils aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) wird eine Absonderung für die Dauer von 14 Tagen, beginnend ab dem Zeitpunkt des Eintritts in den Kreis Stormarn durch Überfahren bzw. Überschreiten der Kreisgrenze, in häuslicher Quarantäne angeordnet.

Die Personen haben sich binnen einer Stunde nach Eintritt in den Kreis Stormarn  durch Überfahren bzw. Überschreiten der Kreisgrenze bevorzugt per E-Mail unter gesundheitsamt@kreis-stormarn.de oder per Fax unter 04531 / 160 − 16 26 beim Gesundheitsamt des Kreises Stormarn zu melden. Betroffene Personen nutzen bitte das als Anlage beigefügte Formular.

Kita- und Schulschließungen

Um die Infektionskette des Coronavirus weiter einzudämmen, hat die Landesregierung am 13. März 2020 entschieden, dass Schul- und Kitakinder ab Montag zu Hause bleiben sollen.

NEU: Landesregierung verlängert Kindernotbetreuung

Das Landeskabinett hat am 19. März 2020 beschlossen, dass die Kindernotbetreuung in Kitas und Schulen fortgesetzt wird. Beides gilt vorerst bis zum 19. April 2020.

Die beschlossene Regelung, welche Eltern ihr Kind in die Notfallbetreuung geben dürfen, findet so auch Anwendung auf die Notfallbetreuung in den Schulen.

Das Infektionsrisiko sinkt je kleiner die Gruppen der Notbetreuung sind. An folgenden Punkten erfolgt eine Konkretisierung der Verfügung: Notbetreuung ausschließlich in bereits bestehenden Einrichtungen.

Ausnahmeregelung für Beschäftigte im Bereich der medizinischen-pflegerischen Versorgung

  • NEU: Für die Inanspruchnahme einer Notbetreuung soll es ausreichen, wenn ein Elternteil des Kindes in einer Gesundheits- oder Pflegeeinrichtung bzw. in einem ambulanten Pflegedienst tätig ist.
  • Für alle anderen in kritischen Infrastrukturen bleibt es bei der Regelung, dass die Wahrnehmung der Notbetreuung nur erlaubt ist, wenn beide Elternteile (bei Alleinerziehenden natürlich nur der eine Elternteil) in Bereichen der kritischen Infrastrukturen nach dieser Verfügung arbeiten und diese Eltern keine Alternativbetreuung ihrer Kinder organisieren können.

Die Bereiche sind abschließend definiert:

  • Energie - Strom, Gas, Kraftstoffversorgung etc. (§ 2 BSI-KritisV),
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung (§ 3 BSI-KritisV),
  • Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel) - inkl. Zulieferung, Logistik (§ 4 BSI-KritisV),
  • Informationstechnik und Telekommunikation - insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze (§ 5 BSI-KritisV),
  • Gesundheit - Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, Eingliederungshilfe, niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore (§ 6 BSI-KritisV),
  • Finanzen - ggf. Bargeldversorgung, Sozialtransfers (§ 7 BSI-KritisV),
  • Transport und Verkehr - Logistik für die KRITIS, ÖPNV (§ 8 BSI-KritisV),
  • Entsorgung (Müllabfuhr),
  • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation,
  • Staat und Verwaltung - Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung (Regierung und Verwaltung, Parlament), Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justiz, Veterinärwesen, Küstenschutz sowie
  • Grundschullehrkräfte (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden), Sonderpädagoginnen an Förderzentren mit Internatsbetrieb, in Kindertageseinrichtungen Tätige (soweit diese zur Aufrechterhaltung der Notbetreuung im Sinne dieser Verfügung eingesetzt werden).

Wir bitten Sie daher zu prüfen, ob in Ihrem Fall die oben beschriebenen Voraussetzungen erfüllt sind. In diesem Fall bestätigen Sie uns dies bitte mit einem Formular, dass wir Ihnen gerne in unserer Einrichtung aushändigen sowie einer Arbeitgeberbescheinigung.

Sollten bei Ihnen die oben genannten Kriterien nicht erfüllt sein, müssen wir Sie auf Basis des Beschlusses der Landesregierung leider auffordern die Betreuung Ihres/r Kindes/r selbst zu organisieren.

Werden die Beiträge für die Kindertagesbetreuung erstattet? Ob Elternbeiträge bzw. Essensgeld für die Zeit des Betretungsverbots zu zahlen sind, liegt im Ermessen der Standortgemeinde. Es ist also durchaus möglich, dass in dieser Situation aus Kulanz auf Elternbeiträge bzw. Essensgeld verzichtet wird. Wir werden Sie hierüber informieren, sobald uns entsprechende Beschlüsse bekannt sind.

Bei weiteren Fragen rund um die AWO Kitas wenden Sie sich gerne an info@awo-stormarn.de.

Bürozeiten unserer KiTas

Erwachsenen Aus- und Weiterbildung

Das Projekt-Team für die PiA-Ausbildung, die Ausbildung im Rahmen der Fachkräfteoffensive und für die dual Studierenden ist ab Montag, den 30. März 2020 aufgrund der aktuellen Corona-Situation leider nicht mehr regelmäßig telefonisch erreichbar.

Um Anfragen und Anliegen dennoch schnellstmöglich bearbeiten zu können, bitten wir Sie darum, uns per E-Mail zu kontaktieren: questo@awo-stormarn.de

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen in dieser besonderen Zeit alles Gute und beste Gesundheit.

Jugendzentren und Einstiegs-Kita

Nach der Schließung von Schulen und Kitas durch die Landesregierung Schleswig-Holstein sowie diverser Schließungen anderer Begegnungsstätten der Städte und im Kreis, hat die AWO in Stormarn die Schließung der folgenden Einrichtungen ab Dienstag, den 17. März 2020 bis zum Ende der Osterschulferien am 19. April 2020 beschlossen:

AWO Familienbüro Ahrensburg (stattLaden)

Das AWO "Familienbüro" (stattLaden) in Ahrensburg ist weiterhin in der Zeit von Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 17 Uhr erreichbar.

Wir bieten Unterstützung zu Fragen rund um die Familie. Zum Beispiel:

  • Terminvereinbarungen und Begleitung zu und bei Behörden und Ärzten,
  • Antragshilfe,
  • Alltagsunterstützung,
  • Dolmetscher - und Übersetzungshilfe,
  • und vieles mehr - nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf!

Kontakt:
AWO Familienbüro Ahrensburg, Manhagener Allee 14, 22926
Telefon: 04102/ 7779489
Mobil: 0170/ 375 86 13
E-Mail: stattladen@awo-stormarn.de

Arbeiterwohlfahrt (AWO) Ahrensburg e.V.

Der Vorstand der AWO Ahrensburg e.V. informiert, dass er sich aufgrund der allgemeinen Gesundheitssituation entschlossen hat seine Läden und Programmangebote ab den 17. März 2020 bis auf weiteres zu schließen.

Diese Maßnahme ist zum Schutz der Besucher*innen und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen notwendig. Sachspenden können derzeit leider nicht angenommen werden. Jürgen Eckert, Vorsitzender der AWO in Ahrensburg, bittet um Verständnis: „Wichtig in diesen Zeiten ist es, dass wir ein gemeinsames, rücksichtsvolles und solidarisches Umfeld schaffen, Nachbarschaftshilfe ist angesagt.“

Wir informieren, sobald ein Regelbetrieb wieder möglich ist. Hierzu befinden wir uns in Abstimmung mit den entsprechenden Behörden.

Wir versuchen weiterhin für Fragen erreichbar zu bleiben:

Damit Personen, die Hilfe benötigen, weiterhin unterstützt werden, baut das Peter-Rantzau-Haus den mobilen Hilfsdienst sowie den Mittags- und Einkaufsservice für Senioren und Menschen mit Behinderung aus. Wer den Service in Anspruch nehmen möchte, kann sich montags bis freitags von 10 Uhr bis 13 Uhr unter Telefon 04102/ 21 15 15 melden. Das Angebot ist auf Ahrensburg beschränkt.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Sonderausgabe der >> AWO Ahrensburg e.V. Nachrichten (März 2020)!

BEHERZT - Hilfen für Kinder psychisch erkrankter Eltern

Die Gruppenangebote von BEHERZT - Stormarner Präventionsprojekt für Kinder psychisch erkrankter Eltern und ihre Familien sind bis auf weiteres ausgesetzt. Wir informieren Sie, sobald ein Regelbetrieb wieder möglich ist.

Unsere telefonische Beratung findet weiterhin von Montag bis Freitag statt. Bei nicht Erreichbarkeit, hinterlassen Sie gerne eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter. Wir rufen Sie zurück!

Telefon "Beratung": 0151 / 18712829 (Frau Hansen)
Telefon "Beratung Frühe Hilfen": 0162/ 2081010 (Frau Krey)
Telefon "Allgemein": 04102/ 2115 457 sowie 0162/20 810 10 (Frau Manavi)
E-Mail: beherzt@awo-stormarn.de

Präventive Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche

Die Gruppenangebote der "Präventive Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in besonderen psychosozialen familiären Belastungssituationen" sind bis auf weiteres ausgesetzt. Wir informieren Sie, sobald ein Regelbetrieb wieder möglich ist.

Unsere telefonische Beratung findet weiterhin von Montag bis Freitag statt. Bei nicht Erreichbarkeit, hinterlassen Sie gerne eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter. Wir rufen Sie zurück!

Telefon "Beratung": 0151 / 18712829 (Frau Hansen)
Telefon "Allgemein": 04102/ 2115 457 sowie 0162/20 810 10 (Frau Manavi)
E-Mail: praeventive-unterstuetzung@awo-stormarn.de

Psyche und Seele

Die Gruppenangebote der AWO Sozialpsychiatrische Dienste in Ahrensburg, Bad Oldesloe, Glinde und Trittau sind bis auf weiteres eingestellt. Hierzu zählen die Angebote der Psychosozialen Kontaktstellen und der Offenen Beratung. Die Angebote unserer Cafés, Buchläden und Angebote der Haustierhilfe sind ebenfalls ausgesetzt.

Wir halten aktiv Kontakt zu unseren Klienten*innen.

An allen unseren Standorten ist über die zentrale Rufnummer unsere Erreichbarkeit sichergestellt:

Ahrensburg
Telefon: 04102/ 99 92 22
E-Mail: assistenz-ahrensburg@awo-stormarn.de

Bad Oldesloe
Telefon: 04531/ 672 69
E-Mail: assistenz-oldesloe@awo-stormarn.de

Glinde
Telefon: 040/ 555 50 39 40
E-Mail: assistenz-glinde@awo-stormarn.de

Trittau
Telefon: 04154 601 18-67/-68
E-Mail: assistenz-trittau@awo-stormarn.de

Arbeit und Behinderung

Bitte setzen Sie sich direkt mit der AWO Neue Arbeit gGmbH/ Integrationsfachdienst Stormarn und Segeberg in Verbindung:

Telefon: 04102/ 2115-40 (Kreise Stormarn und Segeberg)
E-Mail: info@ifd-stormarn.de (Kreis Stormarn)
E-Mail: info@ifd-segeberg.de (Kreis Segeberg)

Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle

Bitte setzen Sie sich direkt mit der AWO Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Verbindung:

Telefon: 04531/ 38 02
Telefax: 04531/ 67 94 30

Absage von öffentlichen Veranstaltungen

Laut Beschluss der Landesregierungen werden alle öffentlichen Veranstaltungen in Schleswig-Holstein abgesagt, dies gilt auch für die Veranstaltungen der AWO Stormarn und ihrer Dienste.

Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können.

Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte).