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Informations- und Erfahrungsaustausch

3. Trägerkonferenz in Berlin vom 14.-15.12.2016

Am 14. und 15. Dezember 2016 lud das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alle Träger*innen des Projektes ''Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas'' zur 3. Trägerkonferenz nach Berlin ein. Die AWO in Stormarn ist eine von 2 Projektträger*innen in Schleswig-Holstein.

Vier neue Projektträger*innen aus Hessen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, welche die Gesamtzahl bundesweit auf 12 erhöhen, stellten sich vor. Neben aktuellen Informationen seitens der Veranstaltenden standen für die Mitarbeiter*innen der verschiedenen Projekte auch der trägerübergreifende Informationsaustausch im Vordergrund. Die Koordinierungsstelle des Modellprogramms informierte über den aktuellen Stand und bisherige Entwicklungen. Vertreter*innen des Bundesamts für zivilgesellschaftliche Aufgaben, das für die nicht ganz einfache finanzielle Abwicklung der Projekte zuständig ist, stand für Fragen aus den Projekten zur Verfügung.

Im Rahmen von verschiedenen Workshops zu den Themen „Binnendifferenzierung“, „interne-externe Zusammenarbeit“ und „Auswahl, Bindung und Begleitung der Teilnehmenden“, der u.a. von Mitarbeiter*innen der AWO in Stormarn organisiert wurde, fand ein reger und informativer Austausch unter den Trägern statt.

Frau Dr. Veronika Verbeek aus Trier hielt als Gastreferentin einen Vortrag über Männer in der Erzieherausbildung, dessen Schlussfolgerungen von Projektvertreter*innen durchaus kontrovers diskutiert wurden.

Für den Zeitraum 2015 bis 2020 stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für das Bundesmodellprogramm insgesamt fast 34 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Gefördert werden bundesweit Modellprojekte, die berufs- und lebenserfahrene Menschen in einer vergüteten Ausbildung zu Staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern ausbilden.

Auch für den dritten und letzten Ausbildungsjahrgang ist das Interesse bei den Bewerber*innen wie auch bei den Praxisstellen immens. Ob die AWO Soziale Dienstleistungen gGmbH in 2017 diesen dritten und letzten Ausbildungsjahrgang des Projektes wie geplant durchführen wird, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest – trotz erheblichem personellen Einsatz und intensiven Gesprächen ist die Kofinanzierung für den letzten Jahrgang zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht sichergestellt.

Fotos: Jörg Peter – zenobi GmbH
© Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

24.01.2017

„Es fühlt sich lustig an die Schulbank zu drücken.“

Ulrike Thörner erzählt , wie sie es erlebt, mit über 50 noch einmal die Schulbank zu drücken und wie die erwachsenen QuereinsteigerInnen selbst wieder ein bisschen albern werden, obwohl sie die andere Rolle kennen – nämlich vor einer Gruppe zu stehen und etwas vermitteln zu wollen.

http://www.chance-quereinstieg.de/service/aktuelles/detailansicht/article/es-fuehlt-sich-lustig-an-die-schulbank-zu-druecken/