AWO Kita Lütte Lüd fährt zur Landesgartenschau nach Norderstedt
25.07.2011 09:43
Ein absolutes Highlight kurz vor der Sommerpause war für die Kinder und Erzieherinnen aus der AWO Kita Lütte Lüd , Reinfeld, die Fahrt zur Landesgartenschau nach Norderstedt.
Mit 4 Gruppen nahm die Kita am Umweltbildungsprogramm „Die Klasse! Im Grünen!“ der Landesgartenschau Norderstedt 2011 teil. Diese Angebote können von Kitas, Vorschulen und Schulklassen gebucht werden. Alle Angebote werden von erfahrenen Kompetenzpartnern aus der Region durchgeführt und sind im Sinne der Bildung für nachhaltige Energie gestaltet.
Möglich war die Fahrt durch 9 Sponsoren, die die Kita im Rahmen des Umweltbildungsprogramms finanziell unterstützt haben. Der Lebensmittelmarkt Markant aus Reinfeld, spendete Lunchpakete, damit sich alle nach den Angeboten stärken konnten.
Heike Schreiber, Leiterin der Kita sagt: „ Die Programme wurden individuell der Gruppe angepasst und sind der Beginn zu unserem nächsten Projekt „Nachhaltigkeit“ „.
Nach Norderstedt fuhr die Kita mit zwei Bussen fahren, von denen einer der offizielle Bus der Handballer Europahandballer 2011 war. Klar, dass dieser bis auf den letzten Platz besetzt wurde.
In Norderstedt angekommen, wurden die Kinder mit den Erzieherinnen bereits erwartet und bekamen Unterlagen zu den Angeboten, den Lageplan und wurden dann zu den jeweiligen Angebotsplätzen gebracht.
Zwei Gruppen nahmen an dem Angebot teil: KLASSE! IM WALDPARK! Sie erforschten mit allen Sinnen die Geheimnisse des Waldes: Sehend, hörend, fühlend! So wurde auch die Frage geklärt, warum der Specht immer mit dem Schnabel an die Bäume klopft. Die Kinder konnten selber mit Spießen ausprobieren, wie man Futter aus den kleinen Löchern herausbekommt.
Die andere Gruppe ging tief in den Wald und entdeckte all die Tiere des Waldes. Vom kleinsten Krabbeltier bis zum Eichhörnchen. Gemeinsam untersuchten und deuteten sie Spuren von verschiedenen Waldbewohnern und lernten etwas über ihre Lebensweise. Mit der Becherlupe konnten die Kinder manchen Tieren ganz nah sein.
Die dritte Gruppe wurde zu kleinen Seeforschern. Sie tauchten in die Welt der Wassertiere ein. Mit Kescher und Lupe gingen sie auf Entdeckungstour und wurden fündig: Schnecken, Wasserläufer, usw.gingen ins Netz oder in die Lupe. Die Kinder wussten am Ende, warum der Wasserläufer auf dem Wasser gehen kann und wie Schnecken unter Wasser atmen.
Die vierte Gruppe waren die kleinen Energieforscher. Das Thema Klima und Energie, das sonst für Kinder so weit weg erscheint, war plötzlich greifbar nah und verständlich und verschaffte Lust, als Klimadetektiv „Energiefressern“ auf die Schliche zu kommen. Die Kinder kannten Energie. Ohne sie geht nichts, es brennt keine Glühbirne und es kann nichts gekocht werden. Doch woher kommt der Strom? Als kleine Energieforscher gingen die Kinder dieser Frage auf den Grund. Sie lernten die Wind- und Wasserenergie kennen und führten dazu verschiedene Experimente durch, in denen sie selber Energie erzeugten.
Ganz spielerisch und alltagsbezogen setzten sich die Kinder mit dem Thema auseinander und waren am Ende „kleine Experten“.
Nachdem alle an den Angeboten teilgenommen hatten, wurden die Lunchpakete verzehrt und der Spielplatz der Landesgartenschau erobert. Es blieb dann noch ein wenig Zeit für den Bauernhof und dem Streichelzoo.
Auf dem Rückweg zum Bus begegneten wir noch der Waldelfe Birk, die gut hören, aber nicht sprechen konnte. Alle Kinder und Erzieherinnen waren sch einig, dass der Tag viel zu kurz war. Heike Schreiber sagt: „Ganz herzlichen Dank an alle Sponsoren, die das Erlebnis und den Zugang zu der Umweltpädagogik möglich gemacht haben!“

